KI-Lösungen werden in Zukunft kein optionales Ausstattungsmerkmal mehr sein. Denn nur wer KI in seiner Lackieranlage einsetzt, wird sich vom Wettbewerb in Sachen Nachhaltigkeit und Effizienz absetzen.
Alexander Haiber
Product Management DXQ
DXQanalyze besteht aus zwei Produkten. DXQequipment.analytics sammelt verfügbare Daten wie Prozess- und Werkstückinformationen auf Shopfloor-Level und werten diese aus. So können mögliche Qualitätsdefekte an Werkstücken sowie drohender Verschleiß von Anlagenkomponenten am Entstehungsort erkannt und geeignete Maßnahmen abgeleitet werden. Zudem lassen sich große Datenmengen einschließlich historischer Daten mit maschinellem Lernen kombinieren, um fortlaufend exakte Prognosen zu stellen. Auf einer übergeordneten Ebene wertet DXQplant.analytics die Daten und die dokumentierte Werkstückqualität aus und ermöglicht Rückschlüsse auf den Betrieb von Einzelanlagen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Mittels Machine Learning lassen sich aus der Korrelation von Werkstückqualität und Prozessbetrieb Muster erkennen.
Alexander Haiber
Product Management DXQ
Bei mehreren Kunden konnte DXQanalyze die Produktionskennzahlen, wie First-Run-Rate oder Second-Run-Rate, verbessern und damit langfristig den Ressourceneinsatz (z.B. Materialeinsatz oder Energie) reduzieren. Durch den Einsatz von KI werden systematische Fehler im Lackierprozess erstmalig aufgedeckt, die in einer gängigen Qualitätsinspektion mehrere Monate unbemerkt geblieben wären. Das Ergebnis: eine frühzeitig fehlerreduzierte Produktion mit höherer Prozesstransparenz.
„Mit Blick auf die Zukunft sehen wir DXQanalyze als eine Software, die die Lackieranlage besser kennt als jeder andere“, fasst Haiber zusammen. „Sie wird die Entwicklung hin zu einer smarten, vorausschauenden und adaptiven Fertigungsumgebung rasant vorantreiben.“